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Filter für die gesamte Industrie
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Vollautomatischer Rückspülfilter FMA

Aufbau und Arbeitsweise

Der FMA-Filter besteht aus drei verschiedenen Kammern. Die erste Kammer dient der Grobfiltration und schützt den Filter vor gröbsten Verunreinigungen. Das Wasser tritt am Zulaufrohr ein und durchfließt den Grobfilter von Außen nach Innen. Danach tritt das Wasser in die zweite Filterkammer ein, in dem sich das eigentliche Filterelement befindet. Dieses wird von Innen nach Außen durchströmt.

Die sich im Wasser befindlichen Schmutzpartikel werden an der Sieboberfläche zurückgehalten und bilden einen Filterkuchen, was sich durch einen Anstieg des Differenzdrucks bemerkbar macht. Ist ein bestimmter Differenzdruck erreicht, wird der Reinigungszyklus eingeleitet. Die Abreinigung kann ebenfalls zeitgesteuert ausgelöst werden.

Der Selbstreinigungsprozess

Die Abreinigung erfolgt über die Saugdüseneinheit, welche mit der dritten Kammer, der sogenannten Schmutzkammer, verbunden ist. Erhält das Abwasserventil der Schmutzkammer bei einem bestimmten Differenzdruck den Befehl zu Öffnen, so entsteht durch den Druckabfall (Druckgefälle zwischen dem Systemdruck im Inneren des Filters und dem atmosphärischen Druck außerhalb des Filters) ein starker Sog an den Saugdüsen. Dadurch wird der Filterkuchen, der sich im Inneren des Filtersiebs befindet, mitgerissen und über die Schmutzkammer nach Außen getragen. Der Antriebsmotor lässt gleichzeitig die Saugdüseneinheit rotieren und bewegt diese zusätzlich in Längsrichtung, so dass eine vollständige Abreinigung des gesamten Siebes gewährleistet ist.

Das Spezielle Design der Saugdüsen sorgt dafür, dass beim Abreinigungsvorgang kein Bypass zwischen Saugdüse und Filterelement entsteht. Dies führt zu zwei entscheidenden Vorteilen gegenüber Wettbewerbsprodukten:

  • Geringerer Wasserausstoß pro Abreinigungszyklus
  • Stärkerer Sog und somit besserer Abreinigungseffekt